Vor der Zeit ganz klein

Während die Bäume erstarken
und an Volumen gewinnen
stehe ich winzig vor der Zeit
die mir den Vogel zeigt und verbietet
stehen zu bleiben.
Trotzen möchte ich ihrer Macht
und einfach verwunschen erstarren
wie Dornröschen von einer Spindel gestochen
zwischen all dem Knospen und Blühen
dem Duften und Fließen
für immer mich verzaubern lassen
vom grünen Rausch
und lauschen für ewig

Der Tag duckt sich unter den Wolken

Klein  und dunkelgrau harrt er dem Sturm, der naht
dessen Wüten schon anrollt und  an allem zerrt und zauselt
dem fliehendem Licht Worte entgegen setzen
und ein Lied
dass grollt und seine Kraft tief aus der Erde zieht
sich langsam entfaltet, bevor es hinaus prescht
und mit dem klopfenden Regen um die Wette singt
Im Auge des Sturms warten, was geschieht und  still werden
bis sich die Silben im Lied, seine Klänge und Töne,
mit dem Fauchen der Winde verbinden
um dem Sturm zu trotzen