KleinKlein, die Dritte

KleinKlein ist so wütend geworden, dass er die ganze Nacht getobt hat. „Wie kann das sein“, schreit er, „dass mein Schnuller einfach so verschwindet, ganz ohne mich zu fragen, ob er das auch darf?“ Aus lauter Wut wegen des ungezogenen Schnullers hat er seine Schachtel auseinander genommen und in der Luft zerrissen. Die Fetzen seiner Bettstatt hat er in alle Winde verstreut. Geheult wie ein Wolf hat er und den Tag verflucht, an dem er den schönen roten Schnuller mit weißen Punkten hinter einem Müllcontainer gefunden und ins Herz geschlossen hat. Er bedauert es nun außerordentlich, dass er den Schnuller nicht an die Leine gelegt hat, zerrauft sich die Haare, zerfetzt sein Gewand. „Wie kann sich dieses Ding nur meiner Kontrolle entziehen?“ Kopfschmerzgeplagt und mit Sodbrennen geschlagen steht KleinKlein vor seiner zerstörten Schachtel und weiß nicht mehr ein noch aus. Da fällt sein Blick auf eine Bohne…..

KleinKlein, die Zweite

Wie an jedem Abend, wenn es Zeit war, in die Kiste zu steigen, hatte sich KleinKlein auch an diesem Abend zusammengefaltet, um in seiner Schachtel schlafen zu gehen. Schließlich war es schon dunkel. Bevor er sich mit dem Fetzen aus der Ecke zudecken konnte, griff er nach seinem Schnuller. Entsetzt schoß er in die Höhe und stieß sich den Kopf. Er tastete und tastete, zunehmend unruhiger werdend, und fand nichts….

KleinKlein zum Ersten

KleinKlein faltet sich geschickt zusammen und legt sich in seine Schachtel. Daß es eigentlich zu eng ist ignoriert KleinKlein wie immer. Niemals wäre KleinKlein auf die Idee gekommen, in eine größere Schachtel umzuziehen. Viel zu viel Aufwand und alles gefährlich fremd. Na ja, die Knochen tun am Morgen schon weh…KleinKlein zieht den abgewetzten Flicken aus der Ecke und deckt sich zu.