Pfingsten

Der Tag gestern, so schön und lichtdurchflutet, so von Lebensfreude und Beginnen geprägt, findet Vollendung heute mit dem segnenden Regen.


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Ich habe dem Morgen begrüßt, wie einen überraschenden Gast, der dennoch zur rechten Zeit an meiner Türe geklopft hat. Meine Ohren lauschen dem Regen, der auf das Dach und gegen die Scheiben tropft.
„Mairegen bringt Segen“, sagt der Volksmund, dem ich gerne zustimmen möchte. Die dürstende Natur benötigt dringend dieses lebenspendende Nass. Das Grün sieht gleich intensiver aus.
Auch ich brauche nach sonnigen Tagen diesen Regen, um runter zu kommen, bei mir zu sein, Ruhe zu finden. Ich bin dankbar dafür, in einem Land zu Leben, dass keinen Mangel an Wasser hat.

Impressionen vom Pfingstsonntag

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Küchenstillleben mit Erdbeeren und duftenden Rosen.

Ich liebe das christliche Pfingstfest. Es kommt weniger spektakulär daher, wie seine bedeutenden Geschwister Weihnachten und Ostern und ist doch ein Fest der belebten Fülle: an Geist, Duft, erwachter Natur, Vogelgezwitschen, oft sonnendurchtränkt. Im erwachten Grün lässt sich gut durchatmen und der Lebensraum ist erweitert, die Zeit des Stubenhockens vorbei.