Ländliche Idylle am Rande der Stadt

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Am Rande der Stadt, Norden, Wiesen, Feld, Wald, verblühende Rapsfelder, der erste Mohn, Walderdbeerversprechen. Tierweiden: Rinder und Pferde auf der einen, Hochhaussiedlungen und Hochspannungsmaste auf der andeeren Seite, dazwischen Fliederbüsche ohne Ende und Apfelblütenträume. Nicht zu vergessen, die Elfengärten und das gräserne Buschland.

Luftmaschen…..

Luftmaschen, nichts als Luftmaschen, lose verknüpft, noch kein tragendes Netz – verkettende Schaumschläger – Windgeburten – vom Winde verweht! Den Boden unter den Füßen verloren – frei sein zu fliegen, wohin die Seele will.
Und die sollen von zwei Seiten mit festen Maschen stabilisiert werden? Eingefangen und umzäunt werden sie, wie wilde Pferde oder ungezügelte Wölfe..
Sonst wird das ja nichts!
Trage die Nase nicht so hoch, Mädchen, du könntest stolpern. Und wer bitteschön, will schon ein gefallenes Mädchen?
Hast du etwa vergessen, wie es dem „Hans guck in die Luft“ ergangen ist? Zum Glück fischten zwei Männer ihn aus dem Wasser, aber die Fische lachten ihn aus und seine Schulmappe, die schwamm mit dem Fluss davon. Aufgeweichte Blätter mit verschwommener Tinte. Ach ja, ich denke an den „Fliegenden Robert“. Das war doch der, der mit dem Regenschirm davon flog.
Gefallene Maschen sind unschön, Luftmaschen allzu nachgiebig, aber wo sonst ist Platz für all die verrückten Ideen, die skurrilen Geschichten und bizarren Collagen?

Doch nur da wo Luft gelassen wird für verwunschene Träumer