24. Dezember

Ein letztes Wort noch dem Wind geflüstert, bevor die Nacht den Sonnentanz verschluckt
dem Abend ein Lächeln abgerungen. Es ist kühl. In der Ferne verklingt das Möwengeschrei.

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Der Winter ist da!
Eine stille Zeit schafft Raum und Zeit fürs BeiSichAnkommen.

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Eine Geschichte zur Nacht:

 

besondere tage

und über den tagen außerhalb der zeit lag ein frühlingsgrünes lächeln, das lächeln eines verwunderten kindes, für das jede sekunde die aus der zeit heraus wächst einen neuen, noch unerlebten zauber gebiert. und im flügelschatten des großen lächelns verbarg sich die angst mit ihren viefältigen gesichtern. und das licht war wie eine brücke, die menschen miteinander verband und eine weile aus der zeit heraustreten ließ. in der hand des goldenen kindes lag ein feuersprühender ball. siehst du ihn fliegen durch die nacht, die den tag gegessen hat, damit im nachtblau das licht nicht vergessen wird?

Schlaft schön!

Und auch andere schauten gestern zum Mond hoch…: Mein kunterbuntes Bloghaus

Ein Lächeln fliegt durch die Nacht. Es streift den Mond und kitzelt die Sterne. Es setzt sich auf eine Wolke und schaut von oben hinunter auf das Paar, auf einer Bank am Fluss, dass sich gerade findet unter dem vollen Mond. Ein Licht brennt noch im bunten Haus. Eine Frau mit weißem Haar steht dort und reist zurück in eine ganz andere Zeit. Auch sie lächelt und erblüht. Jahre treift sie ab, wie ein zu graues Gewand.

Tempest

Das wünschte ich auch. Noch ein Mal dieser Blick, noch ein Mal dieses Lächeln, noch ein Mal dieser Kuss. Nur noch ein Mal dieses Begehren. Nur noch ein Mal. Und ich wäre im Himmel.

Ach würdest du einmal noch, nur ein einziges Mal, dein Auge auf mir ruhen lassen, wohlwollend und mit diesem besonderen Lächeln im Mundwinkel, mit dem Hauch des Begehrens, ich würde dahin schmelzen, den Fast-Vollmond anheulen, und der Wein im Glas, der wäre so weich und warm, so fruchtig.. – nach deinen Lippen würde mich verlangen wie nach einer reifen, saftigen Frucht.

über GEDANKEN ZU „skizze (23)“ | Mein kunterbuntes Bloghaus

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Zwischen zwei Atemzügen

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Wenn es himmelig blaut
an den Abenden sommerlicher Monde
zerstreuen sich Duftorgien zartgehauchter Töne
über Blumen, Pflanzen und Bäume
Im Klang der Vogellieder liegt Abschied und Neubeginn
Wenn die Nacht den Tag verspeist und Sterne funkeln lässt
streift ein sanfter Atem  über deine Haut
ein Engel aus Licht spaziert durch Wand und Raum
auf seiner Wange Rosenblätter
Blicke werden  weit und staunend
und auf dem Teich
schließt Lotos Lächeln in der Blüte ein.

Seltsam

7.1.2016
Heute war mir so, als würdest du klopfen an jene Tür, die ich nur durch dich gefunden habe, dabei war sie immer da.Wenn sie sich öffnet, verströmt sich ein warmes, wohliges Kribbeln in meinem Körper. Das Glück ist fühl-und spürbar. Es singt und sprudelt. Die Tür, ein neuralgischer Punkt, hinter dem die verborgene Sehnsucht lebt, die eins sein will mit dir und allem, ganz eben und unzerteilt. Ich hatte keine Worte dafür, bevor du meinen Weg gekreuzt hast.  Und immer denke ich mit einem Lächeln an dich, wenn die Tür sich öffnet. Dabei bist du nicht mehr da. Es muss etwas sein, was uns und alle verbindet, selbst über den Tod hinaus.Fühlfäden, spirituelle Spürnetze!
Dabei war ich heute ganz woanders, als es klopfte, nicht ich selbst habe geöffnet.

Und wie ein Wunder sind plötzlich wieder Worte da. Sie strömen mir zu, verbinden mich mit der kreativen Quelle in mir, mit dem unbewussten Ozean, in dem wir alle schwimmen.
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Versperrte Sicht

In die Schluchten zwischen den verlorenen Stunden hat sich dein Lächeln verloren. Dieses Lächeln, das den Tag hell machte und vom Glücklichsein erzählte. Was ist geschehen Marie, dass ein Absturz dies vermochte? Ich stehe auf dem Leuchtturm hinter dem Horizont und sehe nichts außer Nebel.
Mittendrin bin ich mit mir allein, und während ich noch grübele, warum die Sicht sich mir versperrt, taucht aus der Erinnerung dein Lächeln wieder auf. Es ist noch da – die Wahrheit ist, nichts was war geht für immer verloren.
Es ruht am Grund.
Ich will ein Fischer sein und im Meer meine Netze aus werfen. Vielleicht verfängt sich dein Weinen in meinem Netz und jenseits von Gut und Böse werde ich verstehen.
Es wird seinen Grund haben, dass die Sicht mir nahm, was ich nun in mir finde.

In der Nacht fuhr ich zur See – Marie – und warf meine Netze aus. Stunde um Stunde schaute ich in die Dunkelheit und lauschte dem Plätschern der Wellen an den Planken. Sanft schaukelte das Boot. Ich weiß nicht wie es geschah, aber diese stetigen und gleichbleibenden Geräusche versetzten mich in einen trance-ähnlichen Zustand. Die Nebel um mich herum wurden dichter – fast greifbar, umschlossen mich wie eine Zelle aus Watte.
Und plötzlich hörte ich dein Weinen, nein es war ein Schluchzen und es gesellte sich zu dem Lächeln, das ich auf dem Leuchtturm gefunden hatte und für einen Moment spürte ich deinen Atem.
Freude weckte mich aus dem Dämmerzustand: „Du lebst!“ wusste ich nun. Es zappelte in meinem Netz, fast hätte ich es aus den Händen verloren.
Ich holte es ein und fand einen kleinen grünen König mit Fischschuppenschwanz, dem die Krone in die Stirn verrutscht war.