GEDANKEN ZU „skizze (23)“

Ach würdest du einmal noch, nur ein einziges Mal, dein Auge auf mir ruhen lassen, wohlwollend und mit diesem besonderen Lächeln im Mundwinkel, mit dem Hauch des Begehrens, ich würde dahin schmelzen, den Fast-Vollmond anheulen, und der Wein im Glas, der wäre so weich und warm, so fruchtig.. – nach deinen Lippen würde mich verlangen wie nach einer reifen, saftigen Frucht.

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verssprünge

diese nacht nach einem hellen tag – fade out – grünzeug im herzen – ein stern auf der erde – wie du mir gegenüber sitzt, das weinglas in der hand – und dein auge –  ruht – auf mir.

©dj2016

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Das Pulvermaar im März

Immer wenn ich da bin, ist der Himmel blau – meine Lieblingsfarbe – und spiegelt sich im Wasser. Vielleicht liebe ich dieses Maar deshalb so sehr, aber auch seine Form spricht zu mir. Ich fühle mich beobachtet von einem weisen, gütigen Auge. Der Ort hat eine ganz eigene Tiefe und Spiritualität.

Die ausgewählten Fotos erinnern mich an Tuschezeichnungen.

Beschirmt

Etwas steht rechts hinter ihr
Vor dem inneren Auge sieht sie einen Mann im schwarzen Anzug
der auf dem Kopf eine Melone trägt

und in der linken Hand
einen moosgrünen Regenschirm

gediegen, robust
und mit hölzernem Griff

den Schirm hält er über sie
etwas flüstert:
„Ruhig jetzt, nichts wird dir geschehen.“
Sie dreht sich um.
Da ist nichts.
Nur ein frischer Hauch von Minze weht ihr entgegen.
Der Regen lässt das Regnen sein.