Himmelblau

Tristesse mit Sprenkeln

vor den zerissenen Wolken
und den Fetzen aus Himmelblau
tanzen die Birken im Wind
sie wiegen die Zweige
und streben und strotzen
dem Frühling entgegen

komm, liebste Freundin
reich mir die Hände
lass uns tanzen und lächeln
schmieden wir den neuen Bund
kraftvolle Farben
gegen halsstarrige Tristesse

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Taubengrau

Der Frühling naht!

Tristesse mit Sprenkeln

Als ich vor einer Weile aufgestanden bin und aus dem Küchenfenster geschaut habe, war sie wieder da, die Ringeltaube. Schon gestern am Nachmittag beobachtete ich sie im Apfelbaum, wie jedes Jahr um diese Zeit. Noch ist sie allein. Diese großen Vögel, die monogam leben, sind beachtlich. Meine Ringeltaube schaut in alle Richtungen. Sie scheint zu warten. Schnelle Bewegungen im Hausinneren mag sie nicht.  Ich hätte sie gerne fotografiert. Noch ist sie allein. Ich bin gespannt, wann sich das Weibchen dazu gesellt. Ich bemerke, dass die Knospen das Apfelbaums sich stark verdickt haben. Zeitweise , wenn es nicht in großen Tropfen regnet, zeigt der Himmel  große blaue Stellen. Veränderlich!

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Asche

Von meinem neuen Blog: Tristesse mit Sprenkeln

Tristesse mit Sprenkeln

Aschermittwoch überrascht: viel lichter der Tag, helle Streifen im Schiefergrau des Himmels. Ich fühle mich leicht, so als hätte ich ein Kreuz abgelegt im Dorf, aus dem ich zurückkehre in die Stadt. Im Hochbeet wird es bereits grün. Das Aschekreuz habe ich mir nicht abgeholt, dafür aber mit jungen Menschen ein interessantes Gespräch über Vergänglichkeit geführt:
Fragen:
Träumen Menschen, die über das Sterben nachdenken öfter vom Tod?
Endet mit dem Tod das Bewusstsein, so wie sich eine Wolke auflöst am blauen Sommerhimmel? (für mich selbst eine sehr tröstliche Vorstellung)
Träumen wir alle ab und zu vom Sterben?
Was bleibt von dem was mich ausmacht?
Welchen Fußabdruck hinterlasse ich?
Es war nicht schwer über diese Fragen zu sprechen, hat mich nicht beschwert.
Meine heutige Leichtigkeit lächelt und streckt dem Frühling die Hände entgegen.

 

Einstweilen lehne ich mich erleichtert zurück

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Silber

Silber fand ich am Maar und Skulpturen, wie vom Bildhauer gestaltet, die aber die Natur selbst aus uralten Bäumen geschaffen hat. Grau liegt der Tag über dem Wasser. Im Nieselregen zeigen sich Farbschichten im und am alten Holz. Das Innere eines Baumstumpfes gleicht einer Tropfsteinhöhle. Da wo die Angler dem Tag Zeit abringenn, reiht sich Fisch an Fisch. Schuppen fliegen silbern unter dem flinken Messer. Treibholz wie ein Hecht, vom Wasser vollgesogen. Haselkätzchen versprechen den Frühling.