Lieblingssatz 18

Satz 18

„Du tanzt in meiner Brust
wo dich keiner sieht.“

(Rumi aus“Tänzer in meiner Brust“)

Muss ich wissen, wer du bist,
wenn ich dich doch spüren kann?
Und doch wüsste ich es gerne.
Welche Gestalt nimmst du an,
welchen Klang trägt deine Stimme hinaus?
Duftest du nach Rosen und Moschus?
Wenn ich dich berühre,
zergehst du unter meinen Händen?
Nein, bleib in deinem Versteck.
Ich spüre dich ja.
Seelenvogel nenne ich dich und weiß doch,
deine Gestalt wandelt sich von Augenblick zu Augenblick,
ist immerzu gerade das, was ich zu denken wage.

Ein Gedanke zu “Lieblingssatz 18

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