DAS MEER

Bewegt vom Sturm bin ich heut nicht gelassen. Ich raune, rausche, springe von Wellenkamm zu Wellenkamm. Mein Blick ist heute grau. Die Wellen tragen weiße Ränder. Wo Meer und Himmel aneinander stoßen, ist keine Grenze mehr. Ganz ohne Horizont ist alles endlos weit, scheint alles möglich. Alle Wege scheinen offen. Ich denke nicht, ich bin und bleibe, für dich vielleicht Parkett, auf dem Gedanken Kapriolen schlagen. Für andere dunkler Schlund, der alles frisst und schluckt. Wo Neptuns Reich im Schatten wächst, wirst du die schönsten Zaubergärten finden und Lebewesen, die dich staunen lassen. Die Fantasie, genährt durch viele Mythen, hat freie Bahn zum Fabulieren. Das Boot, ein Tausendsassa, Spielgefährte, treibt weiter und wird sein Ziel bald finden. Der blauer Wal ist mit im Spiel, vielleicht als Hüter von dem kleinen Boot.

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