So zwischendurch…ein neues Rätsel!

Gerade sind wir mit dem Umzug meines dritten Kindes beschäftigt. Das Haus leert sich. Nur noch der Jüngste wohnt jetzt bei den Eltern, aber gerade brauche ich eine Verschnaufpause vom Kistenpacken.

Was seht ihr auf diesem Foto?

IMG_4825

und – an alle Schreiblustigen- welche Geschichte verbirgt sich dahinter?

10 Gedanken zu “So zwischendurch…ein neues Rätsel!

  1. Es war einmal, vor vielen Jahrhunderten, eine Fee. Sie lebte in der Feenwelt und besuchte nur einmal in hundert Jahre eine andere Welt. Eines Tages, es war bald wieder so weit aufzubrechen, entschied sie sich die Menschenwelt zu besuchen. Sie betrachtete aufmerksam ihre Weltkarten und machte sich dann auf den Weg. Sie flog munter zum Weltenwandler, einem alten Baum, der die Fee schon oft in andere Welten gebracht hatte. Auch dieses Mal versprach er, sie sicher hinüber zu geleiten. Die Fee setzte sich auf einen Ast und der Baum flüsterte: „Gut festhalten!“ Er schwang seinen Ast hin und her und schwupps, glitt die Elfe durch die Luft, mitten hinein in das richtige Astloch. Sie überschlug sich im Flug, purzelte durch den seltsamen Durchgang. Kurz darauf flog sie wieder hinaus und war in der Menschenwelt. Sie segelte über eine Wiese und erholte sich dort erst einmal von dem wilden hin und her. Danach flog sie ruhig weiter und hielt Ausschau nach einem Wesen in dieser fremden Welt. Sie entdecke ein Kind, das auf der Wiese saß und aus Blumen einen Haarkranz wand. Die Fee landete behutsam auf der Hand des Kindes und schaute es neugierig an. Ein seltsamer Schmetterling war das, dachte sich das Kind. Aber er sah schön aus! „Hallo“, sagte die Fee, „ich grüße dich!“ Das Kind freute sich über die freundliche Stimme und war gar nicht verwundert. Für Kinder ist kein Wunder unmöglich. „Hallo“, sprach das Kind und führte seine Hand langsam vors Gesicht, sodass es die Fee noch besser sehen konnte. „Ich habe dir etwas mitgebracht“, sprach die Fee und kramte zwischen ihren Flügeln einen kleinen Samenkorn hervor. Das Kind machte große Augen. „Das ist ein Samenkorn aus meiner Welt. Daraus wächst eine ganz besondere Blume, in der Feen ein zu Hause finden können. Damit sich auch hier immer mehr meiner Freunde zu Hause fühlen können.“ Die Fee hielt dem Kind den Samenkorn hin. „Wenn du gut darauf aufpasst und die Pflanze immer gut behandelst, wird sie sich mit der Zeit immer weiter vermehren und die Feen werden herbei fliegen und sich darin niederlassen.“ Erstaunt nahm das Kind das Körnchen an. „Ich werde mich gut darum kümmern“, sagte es voller Stolz, dass ihm solch ein Schatz geschenkt wurde. „Wenn es an der Zeit ist und die Blume verblüht, ihre Blütenblätter zu Boden fallen auf einen steinigen Grund, dann werde ich zurückkehren und ein neues Samenkorn bringen. Bis dahin wird aber sehr viel Zeit vergehen und du wirst vielleicht längst selbst eine Fee sein.“ Das Kind schaute die Fee etwas verwirrt an und das kleine Wesen kicherte. „Kümmere dich einfach gut darum und du wirst bald öfter mehr von meiner Art sehen. Du musst nur ganz still sein und gut beobachten.“ Das Kind nickte eifrig. „Das werde ich tun. Ich verspreche es dir!“ Die Fee war zufrieden und verabschiedete sich. Ihr Werk hatte sie bei diesem Ausflug wirklich schnell vollbracht. Sie segelte noch lange umher, genoss die Luft dieser fremden Welt und als die Sonne unterging, verschwand sie wieder in einem Astloch. Eines Tages wird sie wieder kommen, wenn die Feenblumen verblüht sind um wieder ein kleines Körnchen mitzubringen…

    Gefällt 1 Person

  2. Hat dies auf Mein kunterbuntes Bloghaus rebloggt und kommentierte:

    Das Kind ist jetzt gut umgezogen und es kehrt wieder etwas Ruhe ein. So will ich nicht versäumen, das Rätsel aufzulösen. Ich bin nicht sichter von welcher Blume die Blütenblätter stammen, aber ich vermute, dass es Rosen waren. Die Blätter lagen vor dem Oelchenshammer, eine alte Schmiede bei Engelskirchen,. An dem Tag an dem, an dem ich die Schmiede besichtigte, räumten Menschen grade die Überreste einer Hochzeit weg – Biertische, Reste vom Buffet, Dekoration, Bierkästen u.s.w. , denn am Tag vorher, ein Samstag, hatte dort eine Hochzeitsfeier statt gefunden. Es könnte also durchaus sein, dass die Blütenblätter aus dem Brautstrauß stammen oder kleine Blumenmädchen sie gestreut haben.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s