Die Macht der Worte

(Nachklang zu „Es war Anfang März“)

 

Manchmal waren deine Worte ein warmes, weiches Tuch, das mich schützend umschloss. Wie eine behütete Prinzessin, gekleidet in Samt und Seide, fühlte ich mich.
Im Gleichklang mit ihnen entstand Einklang.
Dann wieder waren deine Worte hart, voller Kanten und Ecken, Abgründe taten sich auf, Fließsand drohte mich zu verschlingen
In Resonanz zu ihnen gewannen meine Grenzen neue Konturen.
Immer war da um uns herum eine Hecke mit geheimen Verzweigungen und überraschenden Wendungen, innerhalb der wir Kinder waren, die sich verstecken und über das Spielen die Zeit vergessen.
Ich wuchs an deinen Worten und fand meine eigene Sprache.

2 Gedanken zu “Die Macht der Worte

  1. Silbia schreibt:

    Ich erinnere mich, dass ich bei dir immer gern die Briefegeschichte gelesen habe. Ein nicht mehr richtig greifbares Bild, aber starkes Empfinden taucht da wieder auf, wenn ich daran denke… 😉

    Liebe Grüße,
    Silbia

    Gefällt 1 Person

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